Überbetriebliche Lehrausbildung

Arten der überbetrieblichen Lehrausbildung

  • Ausbildung von Personen in einem Lehrberuf in Ausbildungseinrichtungen, die weder von einem Lehrberechtigten geführt werden noch Schulen oder im § 29 Berufsausbildungsgesetz angeführte Anstalten sind (§ 30 Abs. 1 Berufsausbildungsgesetz). Diese Art der überbetrieblichen Ausbildung bedarf einer Bewilligung des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend.
  • Ausbildung von Personen durch eine Ausbildungsreinrichtung, die vom Arbeitsmarktservice mit der überbetrieblichen Lehrausbildung beauftragt wurde (überbetriebliche Lehrausbildung im Auftrag des Arbeitsmarktservice - § 30b Abs. 1 Berufsausbildungsgesetz). Dazu ist keine Bewilligung des Bundesminsters für Wirtschaft, Familie und Jugend erforderlich.
  • Ausbildung von Personen, die sich in vom Arbeitsmarktservice beauftragten Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung befinden. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme mindestens 1 Jahr dauert, die Personen bei Eintritt in die Maßnahme das 20. Lebensjahr vollendet haben und der Lehrlingsstelle gemeldet wurden (Facharbeiterausbildungsinitiative - § 30b Abs. 5 Berufsausbildungsgesetz).
  • Personen, die in einer der genannten Arten der überbetrieblichen Lehrausbildung ausgebildet werden, sind an Berufsschulen ordentliche Schülerinnen und Schüler.

Ansprechpartner in der Bildungsdirektion Tirol - Schulqualitätsmanagement Berufsschule: Martin Bichler MSc

  • A: Heiliggeiststraße 7, 6020 Innsbruck
  • T: +43 512 90 12-9296
  • E: martin [dot] bichler [at] bildung-tirol [dot] gv [dot] at

Ansprechpartner in der Wirtschaftskammer Tirol

  • A: Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck
  • T: +43 590 905-7301
  • E: helmut [dot] wittmer [at] wktirol [dot] at

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